Turnstile am 18.11.25 im Zenith
Das Glitzern der Diskokugel.Hellblauer Rauch.Sänger Brendan Yates kommt im Dunkeln auf die Bühne und dann der Rest der Band. Leise, bodenständig, nett. Kein "Star-Getue".Hinter ihnen erstrahlt der leuchtende Regenbogen -Streifen - Banner.Und die beginnen das Set mit dem süchtig machenden, lebensbejahenden, Beach-Vibe Song "Never Enough". Dieser erinnert mich an die euphorische Titelmelodie einer californischen Serie. Jetzt geht's los! Steht auf! Liebe, Licht, Abenteuer!Direkt Moshpit von Minute eins an. Turnstile ist positiv, hoffnungsvoll, getaucht in blaues Licht, mal Disko, mal Hardcore, mal Highschool - Pop.Mr Yates wirkt wie ein gelockter, spiritueller Hippie oder Surfer-Jüngling! Wie er singt hat etwas sehr Zentriertes, Predigendes. Er verkörpert "Das Gute".Bassist Franz Lyons ist eine Naturgewalt wie er über die Bühne wirbelt und die Mege anheizt. Er bringt eine ordentliche Portion Hip-Hop, Hardcore Vibes und Spaß. Auch die neue Gitarristin Meg Mills macht Laune mit ihrer mal silber, rosa oder türkis glitzernden Gitarre. Daniel Fang drischt oberköperfrei-muskelbepackt unerbittlich auf sein Schlagzeug ein und lässt so auch bei poppigeren Songs den Hardcore noch durchscheinen.


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